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Manuelle Lymphdrainage

Mit der manuellen Lymphdrainage wird mittels schonender manueller Gewebsverformungen der Abtransport von Gewebeflüssigkeit über das Lymphsystem gefördert. Dabei wird überwiegend das Unterhautgewebe mit sanftem Druck massiert. Die Griffe werden entlang dem Verlauf von Lymphgefäßen in Abflussrichtung geführt. Dabei wird in der Regel eine bestimmte Abfolge in der Behandlung einzelner Körperregionen eingehalten. Als Grifftechniken kommen Kreisbewegungenm Pumpgriffe mit Hilfe von Fingern und Daumen, Schöpf-, Dreh- und Quergriffe zur Anwendung. Die Griffe werden 5-7mal wiederholt.

Durch die Dehnung des Gewebes und die leichte Drucksteigerung wird die Aufnahme von Gewebsflüssigkeit in die Lymphkapillaren begünstigt. Das Dehnen des Gewebes bewirkt die Kontraktion der glatten Muskulatur der Lymphgefäße, unterstützt durch das vegetative Nervensystem.  

Die Lymphdrainage wird hauptsächlich eingesetzt für Beschwerden, bei denen es zu Stauungen von Lymphe oder Wasser im Gewebe kommt. Ziel dieser Form der manuellen Therapie ist es,

  • die Eigenmotorik der glatten Muskulatur der Lymphgefäße zu fördern
  • die Lymphkapazität zu verbessern
  • Körperregionen zu entstauen
  • Schmerzen zu lindern
  • die Neubildung von Lymphgefäßen an Unterbrechungsstellen zu erreichen

Die manuelle Lymphdrainage wird beispielsweise eingesetzt bei

  • Lymphödemen, 
  • nach Lymphknotenentfernung, Chemotherapie 
  • Ödemen bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
  • Schwellungen nach Verletzungen oder Operationen
  • Atemwegserkrankungen mit starker Verschleimung
  • Nervenschmerzen/Lähmungen (z. B. Trigeminusneuralgie, Morbus Sudeck, Gesichtsnervlähmung)
  • im Kopf und Halsbereich bei bestimmten Formen der Migräne, nach grippalen Infekten, chronischen Schleimhautkatarrhen, HWS-Syndrom, Ödembildung nach Zahnextraktionen
  • im Brust-Rückenbereich bei BWS- und LWS-Syndrom, Lumbalgien und Ischalgien
  • im Arm- und Beinbereich nach Brustamputationen, Ödemen nach Knochenbrüchen, Blutergüssen, Ödemen nach Meniskusoperationen, Hüft- und Kniearthrosen
  • Auftreten von Ödemen bei Arthroseschüben, Multipler Sklerose, nach Schlaganfällen, chronischen Ekzemen und Narben
  • bei kurzfristigen Stauungsproblemen, zum Beispiel nach längeren Flügen
  • zum Stressabbau und zur Entspannung

Vorsicht ist geboten bei akuten Entzündungen, akuten allergischen Reaktionen, Herzschwäche und Wasseransammlungen in den Beinen aufgrund einer Herzerkrankung, Blutgerinnungsstörungen sowie nach Blutgerinnseln in den Venen.

Nicht angewandt werden darf die manuelle Lymphdrainage bei folgenden Erkrankungen:

  • akuten Infekten, da hier die Gefahr einer bakteriellen Streuung besteht
  • schwerer Herzinsuffizienz (Gefahr: Lungenödem)
  • tiefer, akuter Venenthrombose (Phlebothrombose) (Gefahr: Lungenembolie)
  • bösartigen, unbehandelten bzw. wieder auftretenden Tumorerkrankungen
  • evtl. bei Asthma bronchiale
  • akuten, allergischen Kontaktekzemen der Haut im Ödemgebiet 

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