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Stoßwellentherapie

In der Urologie werden extrakorporale Stoßwellen schon seit über 40 Jahren zur Zertrümmerung von Nieren- und Blasensteinen eingesetzt. In der Chirurgie werden damit Gallensteine ohne Operation entfernt. Fast ebenso lange kommt die Stoßwellentherapie in der Orthopädie zum Einsatz. Untersuchungen haben gezeigt, dass Stoßwellen knochenbildende Zellen anregen können. Dadurch können schlecht heilende Knochenbrüche schneller zusammenwachsen. Seit Anfang der 90er Jahre wird die Behandlung mit Stoßwellen auch bei Weichteilerkrankungen, vornehmlich bei Entzündungen, Verkalkungen oder Verletzungen im Knochen-Sehnen-Übergangsbereich und im Muskelansatzbereich erfolgreich angewandt. Als nicht invasive Verfahren stellen die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) und die Triggerpunkt-Stoßwellen-Therapie (TPST) heute bei chronischen Schmerzen in der Skelett-Muskulatur eine hocheffiziente Behandlungsalternative zu operativen Eingriffen dar.

Wie funktioniert die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) und die Triggerpunkt-Stoßwellen-Therapie (TPST)?

Stoßwellen sind kurze, hochenergetische Schalldruckwellen. Sie werden durch Wasser ohne Abschwächung weitergeleitet. Stoßwellen können elastische Körpergewebe, beispielsweise Muskeln und Fett, ohne Wirkung durchdringen. Stößt die Stoßwelle auf feste Gewebebestandteile wie Kalkablagerungen, entlädt sich die in der Stoßwelle enthaltene Energie und wirkt auf den Widerstand im Gewebe. Gesundes Gewebe wird geschont.

Vor der Stoßwellenbehandlung wird der erkrankte Bereich mit Ultraschalluntersuchungen oder mithilfe von Röntgenbildern lokalisiert. Der Schallkopf des Therapiegerätes wird dann genau auf den schmerzhaften Bereich aufgelegt. Die Schallwellen treffen gebündelt (fokussiert) auf das erkrankte Gewebe und können dort zum Beispiel durch rhythmische Anwendung zur Zerstörung einer Verkalkung führen. Der Patient spürt lediglich kurze Impulse. Die Stoßwellenbehandlung wird ambulant durchgeführt und dauert ca. 15 Minuten. Je nach Art und Schwere der Erkrankung sind 3-4 Behandlungen im Abstand von jeweils einer bis zwei Wochen nötig.

Bei der Triggerpunktherapie werden lokal begrenzte Verhärtungen in der Skelettmuskulatur beseitigt. Triggerpunkte sind verdickte, schmerzsensitive Stellen innerhalb eines (meist verspannten) Muskels, die vielfältige Schmerzen verursachen können. Die Schmerzen können dabei auch fernab von ihrem eigentlichen Ursprungsort auftreten. Bei der TPST werden die Triggerpunkte exakt lokalisiert und angesteuert.

Verkalkungen, Entzündungen und Verletzungen mit Stoßwellentherapie behandeln

Viele Menschen leiden heute an chronischen Schmerzzuständen. Chronische Verläufe mit jahrelang andauernden Ruhe- und Bewegungsschmerzen sind dabei keine Seltenheit. Mit der extrakorporalen Stoßwellentherapie und der Triggerpunkt-Stoßwellentherapie können chronische Schmerzen im Knochen-Sehnen-Übergangsbereich und im Muskelansatzbereich in der Regel schmerzlos behoben werden. Dabei werden nicht nur Verkalkungen zertrümmert, sondern Entzündungen behandelt und der Heilungsprozess bei schlecht heilenden Knochenbrüchen angestoßen und beschleunigt.

Anwendungsgebiete der Stoßwellentherapie
ESWT - Anwendungsgebiete TPST - Anwendungsgebiete
schmerzhafte Verkalkung der Schulter (Tendinosis calcarea, Kalkschulter) Nackenschmerzen
Fersensporn (Plantarfasciitis) Schulterschmerzen
Tennis- oder Golferellenbogen (Epicondylitis humeri radialis und ulnaris) Rückenschmerzen
Achillessehnenbeschwerden Ischiasschmerzen
chronische Entzündungen der Sehnenansätze am Schultergelenk Gesäßschmerzen 
Schleimbeutelentzündung / Sehnenansatzentzündung am Hüftknochen (Bursitis Trochanterica)  
Belastungsschmerz an der Schienbeinkante  
Schleimbeutelentzündung an der Kniescheibenspitze (Patellaspitzensyndrom)  
Pseudarthrosen (Falschgelenke, nicht verheilende Knochenbrüche)  

Die Wirksamkeit der Stoßwellentherapie wurde in vielen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen. Die Wirkungen der ESWT zusammengefasst:

  • Linderung und Ausheilung von Schmerzsyndromen
  • Förderung des Knochenwachstums durch die Bildung knochenbildender Hormone
  • Förderung der Durchblutung
  • Gewebeneubildung
  • Förderung der Wundheilung
  • Verkürzung von Rehabilitationszeiten

Vorteile der ESWT und TPST: Chronische Schmerzen können ohne Narbenbildung, Allergiegefahr, Narkosen oder Krankenhausaufenthalte größtenteils schnell gelindert oder ganz beseitigt werden.


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