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Privatpraxis Dr. Eberhard Nitz
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Osteopathie - parietal, visceral und craniosacral


Entsprechend der klassischen Auffassung der osteopathischen Medizin sind drei Strukturebenen, das parietale, viszerale und craniosacrale System, für das Gesundheitspotential des Menschen von zentraler Bedeutung. Diese Körpersysteme stehen miteinander in Verbindung und beeinflussen sich gegenseitig.

Ein Beispiel zur Verdeutlichung der funktionellen Denkweise der Osteopathie:

Sie haben eine Blockade der Halswirbelsäule (parietales System). Diese strahlt bis auf Ihre Hand aus und schränkt deren Funktion deutlich ein, wenn es akut ist. Es kann aber auch sein, dass Sie nur eine deutliche Verspannung in der Nackenregion verspüren, wenn es nicht so schlimm ist.

Um Ihre Schmerzen zu lindern halten Sie zur Entlastung den Kopf schräg oder ziehen Ihre Schultern hoch. Das wiederum beeinträchtigt jetzt Ihre Schulterfunktion und Ihre vordere Halspartie wird zusammengedrückt. Die Folge: Der Zu- und Abfluss von Blut wird gestört. Ihre Hand funktioniert wieder normal, dafür haben Sie jetzt aber gegebenenfalls Kopfschmerzen und Schwindelgefühle (craniosacrales System). Da in der Halsregion Strukturen mit nervaler, mechanischer und metaboler Verbindung zu den Oberbauchorganen liegen, kann auch Ihr viszerales System betroffen sein.

Nur wenn jedes System für sich spannungsfrei wirken kann, entsteht in Zusammenarbeit dieser Systeme Gesundheit. Das bedeutet, dass ein osteopathisches Therapiekonzept alle drei Systeme berücksichtigen muss.

Die drei Säulen der Osteopathie

Die parietale Osteopathie: "Hexenschuss" und Bandscheibenbeschwerden lindern

Das parietale System umfasst den gesamten Bewegungsapparat mit Muskeln, Gelenken, Sehnen und Bändern. Es bildet quasi das Gerüst Ihres Körpers und sorgt für Stabilität und Fortbewegung. Innerhalb des Bewegungsablaufes sind die Muskeln die ausführenden Organe, während die Sehnen für die Kraftübertragung und die Bänder für die Führung der Bewegung in den Gelenken zuständig sind.

Kommt es zu einem Verschleiß in einem Gelenk, zum Beispiel in der Wirbelsäule, und damit zu einem Bewegungsverlust, versucht der Körper zunächst, den Bewegungsablauf im Rahmen seiner Möglichkeiten durchzuführen, das heißt zu kompensieren. Durch Schonhaltungen kommt es zu Fehl- oder Überbelastungen. Die Statik Ihres "Körpergerüstes" verändert sich und kann zu Störungen in weiter entfernt liegenden Strukturen Ihres Organismus führen, denn es sind nicht nur Strukturen im Muskel- und Skelettsystem betroffen, sondern auch Nerven und die von ihnen versorgten Organe.

Während Ihrer Behandlung geht es darum, Ursache und Folgeketten Ihrer Gelenkblockade zu entdecken und aufzulösen. Dr. Nitz diagnostiziert und behandelt Ihre Blockade oder Verspannung mit spezifischen Handgriffen. Ihr Körper kann danach seine Schonhaltung verlassen und die Beweglichkeit Ihrer Wirbelsäule normalisiert sich.

Zu den Anwendungsgebieten der parietalen Osteopathie zählen:


Die viszerale Osteopathie

Die inneren Organe sind durch bindegewebige Strukturen umhüllt und miteinander verbunden. Über das Bindegewebe stehen sie mit der äußeren Körperhülle und dem Knochensystem in Verbindung. Außerdem dient das Bindegewebe als Aufhänge- und Stützsystem. Wichtig für die inneren Organe ist neben einer maximalen Beweglichkeit eine uneingeschränkte Gleitfähigkeit.

Stütz- und Aufhängesysteme können beispielsweise durch Narbenbildungen nach Operationen oder Entzündungen verändert sein und die Organfunktionen beeinträchtigen. Es treten erhöhte oder verminderte Organspannungen auf, die über Reflexe zu Störungen am Skelettsystem führen können. Weitere Ursachen für Spannungsveränderungen im Bauchraum können auch Stress, Bewegungsmangel und unausgewogene Ernährungsgewohnheiten sein.

Die veränderten Spannungsverhältnisse kann Dr. Nitz ertasten und die Verspannungen mittels geringem Druck oder Zug an der Bauchdecke lösen.

Anwendungsgebiete der viszeralen Osteopathie:

  • Sodbrennen, Verdauungsstörungen, Verwachsungen oder Beschwerden nach Bauch- und Brustkorboperationen
  • Nahrungsunverträglichkeiten, Koliken (z. B. bei Säuglingen)
  • Darmeinstülpungen
  • Inkontinenz
  • Menstruationsbeschwerden
  • Beschwerden in den Wechseljahren
  • Infertilität nach gynäkologischen Operationen
  • chronische Blasen-und Harnwegsentzündungen
  • Nieren- und Prostatabeschwerden…

Craniosacrale Osteopathie bei Tinnitus und Migräne

Die dritte Säule der Osteopathie bildet das craniosacrale System. Es beinhaltet den Schädel, zentrales und peripheres Nervensystem mit dem Gehirn, Rückenmark und den Nerven, die Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit einschließlich der zugehörigen Bindegewebshäute sowie das Kreuzbein.

Schädelknochen haben keine starre Verbindung. Sie sind beweglich und bewegen sich im sogenannten craniosacralen Rhythmus ca. 8-12 Mal pro Minute. Er entsteht durch das Gehirnwasser, das Gehirn und Rückenmark umgibt und rhythmisch pulsiert. Der Rhythmus wirkt sich über den Rückenmarkskanal bis zum Steißbein aus. Durch die knöchernen Anheftungsstellen der Hirnhäute besteht eine Verbindung vom Schädel bis zum Kreuzbein.

Durch verspannte Nackenmuskeln oder verdrehte Wirbelkörper kommt es zu Spannungen auf die Hirnhäute, die wiederum zu Störungen der Durchblutung des Nervensystems führen. Daraus können verschiedene Schmerzzustände oder Schwindel resultieren.

Durch leichte Berührungen an Wirbelsäule, Kreuzbein und Schädel ertastet Ihr Osteopath Dr. Nitz feinste Bewegungen und Rhythmen in Ihrem Körper. Unregelmäßigkeiten liefern ihm Hinweise über Störungen im Organismus. Dr. Nitz kommt mit minimalem Druck aus, lässt seine Hände in die Richtung gehen, in die das Gewebe oder die Knochen sich von selbst hinbewegen, hält sanft den Druck am Ende dieser Bewegung und wartet, bis eine Entspannung oder Lösung eintritt.

Typische Anwendungsgebiete der craniosacralen Osteopathie:

  • Migräne
  • Hörsturz, Tinnitus
  • Lernstörungen
  • Zahnfehlstellungen
  • Kiefergelenksbeschwerden
  • chronische Stirn- und Nasennebenhöhlenentzündungen
  • chronische Mittelohrentzündungen
  • stressabhängige Verspannungssymptome
  • Unterstützung bei kieferorthopädischer Behandlung
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