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Wirbelsäulenerkrankungen

 

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Bandscheibenvorfall

Eine Bandscheibe ist verformbar und elastisch. Sie erlaubt dadurch eine gewisse Beweglichkeit zweier benachbarter Wirbelkörper und federt Belastungen ab. Bei einem Bandscheibenvorfall quillt die Bandscheibe aus ihrem angestammten Ort heraus und drückt in der Regel auf die Nervenwurzeln, die aus dem Rückenmarkskanal in den Körper verlaufen. Es kann zu Sensibilitätsstörungen, Lähmungen, Blasen- oder Mastdarmstörungen kommen. Das Ausmaß der Schädigungen ist dabei abhängig von der Höhe des Bandscheibenvorfalls.


Skoliose

Unter Skoliose versteht man eine vermehrte Seitausbiegung der Wirbelsäule, die immer mit einer Drehung der Wirbelkörper verbunden ist. Die Skoliose zählt zu den Wachstumsdeformitäten. Die meisten Skoliosen werden im 10.-12. Lebensjahr diagnostiziert. Bei fortschreitendem Verlauf sind sie dringend behandlungsbedürftig.


Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans)

Der Morbus Bechterew ist eine chronische, entzündlich-rheumatische Erkrankung. Diese betrifft ungefähr ein Prozent der mitteleuropäischen Bevölkerung. Männer sind etwa dreimal häufiger betroffen als Frauen.


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